Weihnachten in Wolka

Die folgende fiktive Geschichte ist eine Einsendung zur Weihnachtsaktion von Prinz Artenian aus Welt 14 für den 11. Dezember. Das Ganze entstand aus der scherzhaften Bemerkung, dass meine Assoziation mit Weihnachten Prinz Artenian in Weihnachtsunterwäsche unter einem Weihnachtsbaum sei.

Die Aufgabenbeschreibung lautete:

Achtung [Weihnachtsevent]: Heute möchte ich, dass ihr beschreibt, was ihr alles mit Weihnachten assoziiert (in Bezug auf freewar, also rp-technisch) ;-) Viel Spaß.

Weiterlesen

Die Legende der Natla

Diese Legende liefert eine mögliche Erklärung für die Besonderheiten der Natla und den Namen der Insel der Vergessenen Wellen. Die Idee zu dieser Geschichte kam mir bei dem Rammsteinsong Alter Mann und wer ihn kennt wird merken dass der Fächer von dort stammt, ebenso seine Verwendung.

Laut einer alten Legende waren die Natla lange bevor das Bündnis und die Dunkle Zusammenkunft entstanden engelhafte Wesen die von den Göttern auserwählt wurden den Frieden in Mirimotha sicherzustellen. Um diese Aufgabe zu erfüllen bekamen sie einst einen Fächer mit dem sie das Wasser auf der Insel des Friedens, die heute als Insel der vergessenen Wellen bekannt ist, glätten sollten. Die Natla verstanden zwar nicht warum das glätten des Wassers den Frieden sicherte, aber da es ein Befehl der Götter war ging ein junger Natla auf die Insel und fegt das Wasser glatt, wann immer er eine Welle darauf entdeckte. Nach ein paar tausend Jahren tauchte ein finsteres Wesen auf der Insel auf und brachte große Wellen mit sich, unfähig das Wesen zu bekämpfen opferte er sein ewiges Leben und fegte das Wasser ein letztes mal glatt bevor er starb. Das Wesen betrachtete den am Boden liegenden Fächer und versuchte ihn aufzuheben. Kaum hatte es den Fächer berührt entdeckte es eine Inschrift, in Panik versetzt floh das Wesen, doch wagte es nicht das Wasser zu berühren. Die Natla hatten die Insel schon lange vergessen und ahnten nicht das der scheinbar ewige Friede in Gefahr war. Ein Bote der Götter besuchte die Natla in Narubia und sagte ihnen das der Natla auf der Insel der Träume gestorben war und niemand mehr das Wasser glättete. Die Natla brachen umgehend zu der Insel auf um den Fächer zu suchen und das Wasser wieder zu glätten, doch der Fächer war bereits von den Wellen fort gespült worden. Über den Verlust des Fächers waren sie Götter so erzürnt das sie den Natla viele ihrer Fähigkeiten nahmen, sie konnten zwar nach wie vor nicht auf natürlichem Wege sterben und waren nach wie vor im Stande unbegrenzt viele Gegenstände in kurzer Zeit zu transportieren, doch Narubia stand fortan nicht mehr unter dem Schutz der Götter. Nach einigen Jahren tauchte ein geisterhaftes Wesen in Narubia auf und verwandelte das paradiesische Land in einen Ort der Finsternis, erfüllt von Nebeln und Dunkelheit. Durch die giftigen Dämpfe die es nun in Narubia gab wurde die Haut der Natla grau und faltig und die Flügel verkümmerten zusehends und verloren ihre Funktion. Aus Angst das der Geist Narubia verlassen könnte und den Rest Mirimothas ebenfalls vergiften würde verschlossen sie alle Verbindungen nach Narubia und entwickelten mächtige Zauber die sie vor den nun gewalttätigen Wesen, für die sie einst Engel waren, schützen sollten. Nach einigen hundert Jahren erbauten sie das große Katapult und hoben den Zauber auf, der Narubia für Zauberkugeln unerreichbar machte. Heute sind Natla die Händler in Mirimotha und nur die ältesten von ihnen erinnern sich noch an das was sie einst waren.